Warum gibt es das überhaupt?
Die Zeitumstellung wurde in Deutschland 1980 (EU-weit einheitlich seit 1996) eingeführt., um das Tageslicht besser zu nutzen. Die Idee: Wenn es abends länger hell ist, brauchen wir weniger künstliches Licht. Heute weiß man aber: Der Effekt ist eher gering – wirklich Energie spart man damit kaum.
Was bedeutet das für uns?
Viele merken die Umstellung deutlich:
man ist morgens müder
der Schlafrhythmus gerät durcheinander
Kinder (und auch Erwachsene) brauchen oft ein paar Tage, um sich umzustellen
Gerade die Sommerzeit gilt für viele als anstrengender, weil sie dem natürlichen Rhythmus weniger entspricht.
Warum wird das nicht abgeschafft?
Die Diskussion läuft schon lange. Eine große Mehrheit der Bürger in der EU wollte die Zeitumstellung eigentlich abschaffen. Auch die Politik war schon dafür.
Das Problem: Die Länder sind sich nicht einig, welche Zeit bleiben soll – Sommer- oder Winterzeit. Solange das nicht geklärt ist, bleibt alles wie bisher.
Fazit
Die Zeitumstellung bleibt uns vorerst erhalten. Also heißt es jetzt wieder: eine Stunde weniger Schlaf – aber dafür hellere Abende.